Pressebericht 1999 (2)
"Südwind“: laues Lüftchen oder Orkan?
MITTELBIBERACH - Eine spannende Konzertpremiere steht an. Das Blasorchester "Südwind" stellt sich am Sonntag um 17 Uhr in der Festhalle Mittelbiberach unter der Leitung des renommierten Dirigenten Douglas Bostock der Öffentlichkeit vor.
"Südwind": Das sind gut 50 engagierte Musiker aus ganz Süddeutschland - ein halbes Dutzend davon (Werner Buchmann, Ludwig Kibler, Michael
Porter, Berthold Schick, Robert Stolz und Tobias Zinser) gibt zum Beispiel D-Kurse beim Kreis-Blasmusikverband. Die Idee, die hinter "Südwind" steckt, ist, sich spielend (vielleicht sogar spielerisch) auf hohem Niveau fortzubilden in einem ausgeglichenen, leistungsstarken Orchester mit Musikliteratur, die üblicherweise in der Kürze der Zeit nicht zu realisieren wäre.
Dirigent des Orchesters ist dieses erste Mal der Engländer Douglas Bostock, Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchesters, das von vielen Fachleuten als das weltbeste Blasorchester eingeschätzt wird. Nach nur zwei Probenwochenenden muss das anspruchsvolle Programm sitzen.
Das Publikum bekommt am Sonntag moderne, keineswegs abgehobene Blasmusik zu hören: von Edward Gregson, Philip Sparke und John Williams, Musik von Malcolm Arnold, Gustav Holst und Sergei Prokofieff; Klassiker der Blasmusik ebenso wie schottische Tänze, jazz-inspirierte Musik und Filmmusik.
Solisten des Konzerts sind Lars Rapp (Marimbaphon) und Berthold Schick (Posaune).
Achim Zepp


